Apple stellt iPad2 mit Facetime und HDMI-Ausgang vorGestern Abend um 19 Uhr MEZ war es endlich soweit, im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco, Kalifornien, stellte Apple in Person des kranken Steve Jobs höchstselbst die neue iPad Generation vor. Viele der von vorneherein als realistisch betrachteten Verbesserungen sind im neuen iPad wirklich umgesetzt worden. Andere Wünsche wurden jedoch erwartbar nicht erfüllt. Wir fassen für Dich zusammen, welche Neuerungen es gibt – und welche leider nicht.

Rein äußerlich hat sich recht wenig getan. Die Kanten wurden abgerundet und endlich soll es das iPad auch in weißer Umrandung geben. Was aber sofort auffällt: Das neue iPad ist deutlich flacher und leichter geworden. Mit nur noch 8,8 mm ist es nun sogar dünner als das iPhone 4 und wiegt nur noch 590 statt 680 Gramm. In der dünnen Hülle befindet sich der neue Apple-A5-Prozessor mit Dual-Core Technologie, der fast doppelt so schnell sein soll wie die erste Generation. Bewahrheitet haben sich in jedem Fall die Spekulationen über integrierte Kameras, die mit Facetime Videochats ermöglichen. Über die Qualität der Kameras liegen leider noch keine genauen Informationen vor.
Außerdem wird ein Upgrade auf iOS 4.3 einige Verbesserungen mit sich bringen. So soll das Surfen mit Safari schneller werden und durch iTunes Home sharing kannst Du Musik und Videos drahtlos auf das iPad streamen. Des weiteren gibt es Detailverbesserungen beim Musikdienst Airplay, und die Option, den Schalter am iPad 2 entweder zum stummschalten, oder aber zum einfrieren des Bildschirms zu verwenden. Eine weitere Neuerung, die sehnlichst erwartet wurde, ist die HDMI-Video-out-Schnittstelle, die es Dir ermöglicht, Videos in feinster Qualität auf den Fernseher zu übertragen.
Einige andere Wünsche konnte oder wollte Apple leider nicht erfüllen. Auf ein hochauflösendes Retina-Display muss der User nach wie vor verzichten. Möglicherweise wird das iPad 3 damit ausgestattet, aber das ist Zukunftsmusik und aktuell hat sich die Auflösung nicht verändert. Auch der Nachteil, dass Apple-Produkte nur über Umwege und sehr bedingt Flash-Kompatibel sind, ist nicht behoben worden. Eine USB-Schnittstelle fehlt ebenfalls weiterhin.
Preislich liegt das neue iPad im Bereich des Vorgänger. Es gibt erneut eine Staffelung ab 499$ aufwärts, die UMTS-Version ist allerdings 29$ teurer als beim ersten iPad. Wie sich die Preise der ersten Generation verhalten, wird man abwarten müssen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Preise relativ deutlich nachgeben werden.
Die Markteinführung erfolgt in den USA am 11.März und in Europa und Deutschland am 25. März.

Tipp: Ein tolles Zubehör bietet sich Dir im iPad Smart Cover, dass sich magnetisch an Dein iPad heftet und das Glas so perfekt vor Beschädigungen schützt.

Fazit
Endlich ist das neue iPad da und obwohl es keine spektakulären Neuerungen gibt, ist jede Ernüchterung ausgeblieben. Die neue Generation präsentiert sich leichter, dünner, schneller und mit Facetime und HDMI-Schnittstelle. Viele werden weiterhin Flash und einen USB-Ausgang vermissen, aber die realistisch erwartbaren Verbesserungen sind mit Ausnahme des Retina-Display erfolgt. Somit scheint das iPad 2 gegen die Angriffe der zahlreichen Honeycomb-Konkurrenz gewappnet und könnte das Tablet-Jahr 2011 tatsächlich prägen, wie von Apple vorhergesagt.