Als der belgische Zeichner Peyo einst 1958 die blauen Comicfiguren mit Namen „Schtroumpfs“ erfunden hatte, konnte er noch nicht ahnen, welch ein Boom rund um die kleinen Kobolde mal entstehen würde. Systematisch durchkämmten die Schlümpfe fortan sämtliche Bereiche des kulturellen Lebens: Fernsehserien erzielten Quotenerfolge, die Comics verkauften sich quer durch alle Altersgruppen und in den Musikcharts kam man kaum mehr an Verkaufsschlagern wie „Das Lied der Schlümpfe“ oder „Die Super-Hitparade der Schlümpfe“ vorbei. Nun landen Papa Schlumpf, Schlumpfine & Co. wieder mal im Kino, dazu noch in 3D – und so gibt es jetzt auch die App zum Film „Die Schlümpfe 3D“ für iPhone und iPad. Was dem User hier sowie bei der App Smurfs´ Village geboten wird, erfährst Du im Folgenden:

Die Schlümpfe - die App zum FilmDie App zum Film: Die Schlümpfe als Movie-Storybook
Passend zum Filmstart gibt es jetzt Die Schlümpfe als App in der Movie-Storybook-Variante. In diesem interaktiven Bilderbuch wird die Geschichte des Schlümpfe-Films komplett nacherzählt. Der wesentliche Plot lässt sich schnell zusammenfassen: Nachdem Papa Schlumpf, Muffi, Schlaubi, Clumsy, Gutsy und Schlumpfine im tiefen Mittelalter vom unbarmherzigen Zauberer Gargamel vertrieben wurden, landen die sechs Freunde zufällig im New Yorker Central Park der Gegenwart, wo sie von einem jungen Pärchen aufgefunden und bei ihnen untergebracht werden. Gemeinsam suchen Mensch und Schlumpf nun nach dem Zauberspruch, der den Verstoßenen die Rückkehr in den Zauberwald ermöglichen soll. Vor allem Originalbilder und -töne aus dem Film sorgen laut dem Hersteller zuuka für eine „hohe ästhetische Qualität“ der App. Dazu will sie mit einfacher Benutzerführung sowie weiteren Features wie der „Fehlersuche“ (mit Bildern aus der Buchvorlage) auch jüngere Nutzer überzeugen. Für 2,39 Euro wäre dies sicherlich ein Versuch wert.
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Smurfs VillageSmurfs´ Village – den Schlümpfen eine Heimat bauen
In Smurfs´ Village von Beeline Interactive begibt sich der User direkt in die Heimat der Schlümpfe und zeigt nebenher sein Talent hinsichtlich Stadtplanung und wirtschaftlichem Geschick. Bunte Schlumpfhäuser müssen gebaut sowie diverse Pflanzenbeete angelegt werden – und diese auch möglichst großflächig, damit dem gefürchteten Gargamel und dessen Kater Azrael der Zutritt auch zukünftig verwehrt bleiben. Diese Vorhaben sind nicht gerade preiswert und kosten nicht nur einige „Schlumpfenbeeren“ (die amtliche Währung in Schlumpfendorf), sondern zudem echte harte Euro, welche für etliche „Premium Features“ nötig werden. Da dürfen auch schon mal bis zu 45 Euro für sogenannte „Schubkarren-Smurfberrys“ über die virtuelle Ladentheke wandern. Aber auch ohne die unvermeidlichen Zusatzkosten ist Kurzweiligkeit garantiert. So vergnügt man sich bei etlichen Mini-Spielen, welche „Smurfs Village“ bereit hält und für die man nebenbei wichtige Erfahrungspunkte kassieren kann. Wer sich in Papa Schlumpfs Haus als geübter Zaubermixer oder in der nahe gelegenen Bäckerei als Kuchenbäcker erfolgreich behauptet, ist dabei ganz klar im Vorteil. Die App „Smurfs Village“ samt der komplett ansässigen Schlumpf-Bevölkerung ist für iPad und iPhone gratis zu erwerben.
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Fazit
Auch vor dem App-Markt für iPad und iPhone macht der Schlümpfe-Kult keinen Halt. Sowohl im Movie-Storybook zum Film Die Schlümpfe als auch im Spiel Smurfs´ Village taucht der Fan in die Welt der Kobolde ein und erlebt vergnügliche Stunden mit den liebenswerten Geschöpfen aus seiner Kindheit. Und gerade in den heutigen Zeiten stellt sich schließlich die Frage: Wo gibt es noch eine solch friedliche und zeitlose Idylle wie in Schlumpfdorf?