Objekt wilder Spekulationen: das iPad 3Wie so oft bereits schaut auch in diesen Wochen wieder die Gemeinde der Apple-User und sonstigen Interessierten gebannt auf den Konzern und harrt ungeduldig der großen Dinge, die für den September dieses Jahres angekündigt wurden. Eine wichtige Veröffentlichung wird es geben, so heißt es. Doch worum wird es sich dabei handeln? Wie immer schießen die Spekulationen wild ins Kraut: iPhone 5, iPad 3 oder doch nur eine verbesserte Version des derzeitigen Apple Tablets? Die Markteinführung eines iPad 3 noch in diesem Jahr erscheint sehr unwahrscheinlich – sicher ist aber nichts. Aus den unzähligen Gerüchten, die im Netz kursieren und von denen sich das ein oder andere auf handfeste Indizien stützt, lässt sich jedoch zumindest konstruieren, welche neuen Merkmale das iPad 3 aufweisen könnte.

Ein iPad 3 wird höchstwahrscheinlich über eine höhere Auflösung verfügen als die Vorgängerversion und sich so womöglich der Auflösung des iPhone 4 mit seinem „Retina“-Display annähern. So könnte sich die Pixeldichte von derzeit knapp über 130 auf bis zu 300 verdoppeln. Das aktuelle iPhone-Modell verfügt über eine Dichte von 326 Pixel pro Zoll. Die Displaygröße wird sicher auch weiterhin bei 9,7 Zoll liegen.

Auch weil ein hochauflösendes Display eine erhöhte Rechenleistung erfordert, liegt die Vermutung nahe, dass die neue iPad-Version auch mit einem neuen Prozessor ausgestattet sein könnte. Das iPad 2 arbeitet mit dem A5-Prozessor. Im iPad 3 könnte der Nachfolger A6 verbaut werden. Gerüchten zufolge ist bereits die Testproduktion des Prozessors angelaufen, was auf einen baldigen Start der Massenproduktion schließen lässt. Interessant ist auch die Frage, wer den Chip letztlich herstellen wird. Der A5 wurde von Samsung produziert. Der koreanische Konzern hat sich jedoch inzwischen mit seinem Galaxy S2 zu einem Konkurrenten für Apples iPhone entwickelt. Rechtsstreitigkeiten um Patente zeugen von abgekühlten Beziehungen zwischen beiden Firmen. Beobachter gehen davon aus, dass der neue Prozessor A6 wohl größtenteils von der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company hergestellt werden wird.

Neuer Prozessor und Display mit höherer Auflösung – damit sind die Punkte, die als wahrscheinliche Neuerungen genannt werden können, bereits aufgezählt. Bei allem anderen handelt es sich wirklich um reinste Spekulationen. Z. B. wird gemunkelt, das iPad 3 könnte bereits für den neuen Mobilfunk-Standard LTE bzw. 4G ausgerüstet sein. Für Tablets, die mehr noch als Smartphones für das Surfen im Netz prädestiniert sind, wäre die Nutzung schnellerer Verbindungen natürlich ein besonderer Zugewinn. Sollte im September das iPhone 5 auf den Markt kommen, wovon viele ausgehen, lassen sich aus dessen Ausstattung natürlich die entsprechenden Schlüsse ziehen. Ein weiteres Objekt wilder Spekulationen ist die Kamera des iPad3. Manche sprechen in diesem Zusammenhang von 5 oder gar 8 Megapixeln. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass Apple sein Tablet mit einer so gut ausgestatteten Kamera ausrüstet. Anders als beim iPhone wird nämlich beim iPad die Foto- und Videoaufzeichnung als eher zweitrangig betrachtet. Außerdem steigen mit der Leistung der Kamera auch die Anforderungen an die Rechenleistung des Geräts. Denkbar sind weitere Neuerungen, für die Apple die Patentrechte besitzt. So etwa die kabellose Aufladung des Geräts oder eine Blickschutz-Funktion, mit der das Display für neugierige Blicke von der Seite unlesbar wird.

Fazit:
Nichts ist sicher bezüglich des iPad 3. Verlässliche Informationen darüber, wann es auf den Markt gebracht und wie es ausgestattet sein wird, gibt es nicht. Als wahrscheinlich gilt nur, dass es mit dem Nachfolgermodell des Prozessors A5 und einem leistungsfähigeren Display bestückt sein könnte. Bleibt also nichts zu tun als zu warten – und das wahrscheinlich eher länger als kürzer.

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