Erste detailliertere Informationen zum angekündigten HTC Flyer hat vor kurzem das norwegische Blog Amobil veröffentlicht. Auch ein verschwommenes Foto, das angeblich das HTC Flyer darstellen soll, wurde abgebildet. Wir haben die verfügbaren Informationen für Dich zusammengestellt:

Insgesamt machen die angegebenen Eigenschaften wenig Hoffnung, dass HTC hier ein großer Wurf gelingen könnte. Die Größe wird mit 7 Zoll, die Auflösung mit 1024 * 600 Pixel angegeben. Es ähnelt dabei dem Samsung Galaxy Tab, wobei Samsung den Nachfolger wohl eher präsentieren wird, als HTC das Flyer. Als Prozessor wird ein Singlecore-Chip eingebaut sein, den HTC auch für sein Smartphone Desire verwendet hat. Allerdings ist schon bei Tablets, die momentan frisch auf dem Markt sind, ein Dual-Core Prozessor zum Standard geworden. Statt normaler Telefonate setzt HTC auf den VoIP-Dienst Skype, der vorinstalliert sein soll. Für die Videochats besitzt das HTC Flyer demnach zwei Kameras. Die Frontkamera besitzt eine 1,3 Megapixel Auflösung, die auf der Rückseite 5 Megapixel. Auch eine Gesichtserkennung soll laut Amobil vorhanden sein. Was die Android-Version angeht, gibt es von Amobil keine genauen Informationen. Geplant war angeblich Android 2.3 Gingerbread, allerdings könnte es auch mit Android 3.0 Honeycomb erscheinen. In jedem Fall hat HTC die Nutzeroberfläche in Richtung PC-Desktop verändert. Auf dem Markt erscheinen soll das Gerät im März dieses Jahres, ein Preis wird nicht genannt.

Fazit:
Die ersten Eindrücke des HTC Flyer sind sehr vage und nicht besonders vielversprechend. Es scheint, als habe HTC den Einstieg für sein Flyer doch deutlich verschlafen. Ähnliche Geräte wie das Samsung Galaxy Tab oder iPad sind bereits längere Zeit auf dem Markt und werden schon bald von ihren Nachfolgern in den Ruhestand verabschiedet. Es erscheint fragwürdig, ob HTC mit einem solchen Tablet nennenswerte Verkaufszahlen erreichen wird, wenn es auf den Markt kommt. Der vermutete Einführungstermin im März scheint auch nicht mehr allzu realistisch zu sein. Die einzige Möglichkeit, die etwas rückständige Ausstattung wett zu machen wäre wohl ein sehr niedriger Preis. Hierzu liegen aber noch keine Informationen vor.