Bilder auf dem iPad zu bearbeiten macht am meisten Sinn, wenn es ums Fotografieren geht. Wenn Du mit der Kamera unterwegs bist, kannst Du so Deinen Schnappschüssen sofort den letzten Schliff verpassen. Und wenn Dir dabei neue Ideen kommen oder sich herausstellt, dass Deine bisherigen Aufnahmen doch nicht ganz Deinen Vorstellungen entsprechen, dann kannst Du gleich nachlegen und weiter fotografieren – egal ob mit der iPad-Kamera oder Deinem Fotoapparat. Ziemlich praktisch!

Adobe Photoshop ExpressDen Klassiker der Bildbearbeitungsprogramme gibt’s auch für das Apple Tablet: Adobe Photoshop Express ist sogar kostenlos im App Store zu haben! Damit kannst Du Deine Aufnahmen zuschneiden, drehen, spiegeln oder auch die Farben, Belichtung und Kontrast nachbearbeiten. Verschiedene Filter, Effekte oder Rahmen geben Deinen Bildern den nötigen Pep. Als In-App-Käufe stehen Dir noch weitere Features zur Verfügung, so etwa das Kamera-Paket mit Rauschreduzierung und Selbstauslöserfunktion für die iPad-Kamera. Das Border-Pack beinhaltet verschiedene Umrandungen für Deine Bilder. Sofern Du übrigens einen Account bei Photoshop.com hast, kannst Du mit der App auf diesen und alle dort gespeicherten Bilder und Videos zugreifen.
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iPhotoApples eigenes Bildbearbeitungs-Tool für das iPad trägt – wie könnte es anders sein – den Namen iPhoto. Du zahlst dafür 3,99€. Neben gängigen Bildbearbeitungs-Features bietet die App Kompatibilität mit anderen Apple-Diensten. So kannst Du Bilder zwischen iPhone und iPad drahtlos übertragen, sie per AirPlay an Apple TV streamen oder bei iCloud als Fototagebuch veröffentlichen. Daneben kannst Du Deine Schnappschüsse auch einfach direkt auf Facebook oder Flickr posten. Im Vergleich mit anderen Apps zur Bildbearbeitung hat iPhone einige Besonderheiten vorzuweisen. So findet das Programm z. B. automatisch Bilder, die einander ähneln. So kannst Du direkt vergleichen und die beste Aufnahme auswählen. Wenn Du Bilder in die richtige Position verschieben möchtest, hilft Dir dabei die automatische Horizonterkennung.
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PhotoPad by ZAGGEine Alternative vor allem für Anfänger auf dem Gebiet der Bildbearbeitung ist PhotoPad by ZAGG. Die App kannst Du im App Store gratis herunterladen. Sie bietet alles, was ein Bildbearbeitungsprogramm haben sollte. Du kannst Helligkeit, Kontrast und Farben anpassen, Bilder zuschneiden und drehen sowie Bilder mit dem ungeliebten „Rote-Augen-Effekt“ nachbearbeiten. Im Grunde ist PhotoPad was für Freunde des Minimalismus. Wer’s gern einfach hat und keine großen Ansprüche stellt oder sich als Anfänger an der Bearbeitung von Bildern versuchen will, für den ist diese iPad-App das Richtige.
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Fazit:
Bildbearbeitung auf dem iPad macht vor allem Sinn, wenn es um Fotos geht. Das wohl bekannteste Bildbearbeitungsprogramm gibt es auch für das Apple Tablet – Adobe Photoshop Express ist dabei sogar kostenlos zu haben. Wenn Du Wert legst auf Kompatibilität mit anderen Apple-Diensten, dann solltest Du auf Apples eigene App iPhoto zurückgreifen. Anfänger auf dem Gebiet der Bildbearbeitung können sich zunächst einmal an der Gratis-App PhotoPad by ZAGG versuchen.