Augmented Reality auf dem iPadViele Entwickler haben das iPad 2 bereits freudig erwartet. Mit den Neuerungen und Verbesserungen der neuen Generation werden rechenintensive Applikationen zunehmen, denn die Leistungsfähigkeit hat sich deutlich erhöht und die hauptsächlich für Facetime integrierten Kameras bieten zusätzliche Möglichkeiten. Besonders interessant und vielversprechend scheinen dabei die sogenannten Augmented Reality Apps. Diese Applikationen bedienen sich der Kameras um die Realität zu erweitern.

Diese Erweiterungen werden dann auf das Bild der Kamera gelegt. Die Einsatzmöglichkeiten solcher Apps sind riesig. Es kann sich einfach nur um eine Gesichtserkennung handeln, die das eigene Abbild dann um Brillen, Bärte oder Frisuren erweitert. Eine nette Spielerei, die aber durchaus Potential für ein Typberatung oder ähnliches besitzt. Eine weitere Einsatzmöglichkeit bietet sich beim Sightseeing an. Hier erkennt die Kamera die Außenwelt und die Applikation blendet diverse Icons zu Erklärung der Umwelt ein. Ein Beispiel für eien solche Vorgehensweise ist
Wikitude. Diese App bietet Dir Einblendungen zu Restaurants, Sehenswürdigkeiten und sogar Wikipediaartikel direkt auf das Kamerabild.

Leider ist die Unterstützung solcher Augmented Reality Apps auf dem iPad 2 noch nicht ausgereift, da sich nicht beide Kameras gleichzeitig ansteuern lassen. So lässt sich der Blickwinkel nicht exakt berechnen, weshalb die Darstellung wohl frühestens auf dem iPad 3 wirklich realistisch sein wird.

Fazit
Noch hält sich die Anzahl der verfügbaren Augmented Reality App in Grenzen und vieles ist Zukunftsmusik. Dennoch bieten sich Entwicklern wie Usern viele Möglichkeiten. Der endgültige Durchbruch dieser Technik könnte sich jedoch noch bis zum iPad 3 verzögern.